Die Namen der Noten sind die allererste Grundlage des Notenlesens: vor Tonleitern, Akkorden oder Intervallen muss man die Noten benennen und auf der Notenzeile verorten können. In diesem Artikel sehen wir uns die Notennamen, die Notenzeile und den Notenschlüssel an, danach die Vorzeichen (Kreuze und Bes) und die enharmonische Verwechslung. Der beste Rat, um voranzukommen: spiele jedes Beispiel auf deinem Instrument, und auf einem Klavier, wenn dein Hauptinstrument nicht das Klavier ist.

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Die Notenzeile und der Notenschlüssel

Man verwendet fast immer die sogenannte allgemeine Notation. Sie beruht hauptsächlich auf zwei Elementen: einer Notenzeile (manchmal zwei oder mehr) und einem Notenschlüssel. Die Notenzeile besteht aus fünf waagerechten Linien, auf die die Noten geschrieben werden; die Position einer Note auf einer Linie oder in einem Zwischenraum gibt ihre Tonhöhe an.

Eine Notenzeile aus fünf Linien

Der Notenschlüssel am Anfang der Notenzeile legt die Bezugshöhe fest. Der Violinschlüssel dient hohen Instrumenten und der rechten Hand am Klavier; der Bassschlüssel dient tiefen Instrumenten und der linken Hand.

Der Violinschlüssel
Der Bassschlüssel

Die Notennamen

Die Stammtöne (weiße Tasten)

Die sieben Stammtöne heißen C, D, E, F, G, A, B und entsprechen den weißen Tasten des Klaviers. Im deutschen Sprachraum wird der siebte Ton traditionell H genannt (B bezeichnet dann das erniedrigte H); in der internationalen Schreibweise, wie sie auch im Editor erscheint, heißt er B. Nach B (bzw. H) beginnt man wieder beim nächsten C, eine Oktave höher.

Die C-Tonleiter aus Stammtönen

Die alterierten Töne (schwarze Tasten)

Die Kreuze

Ein Kreuz (♯) erhöht eine Note um einen Halbton. Cis liegt also einen Halbton über C und entspricht auf dem Klavier der schwarzen Taste direkt rechts von C.

Die Tonleiter mit Kreuzen

Die Bes

Ein Be (♭) senkt eine Note um einen Halbton. Des liegt also einen Halbton unter D, auf der schwarzen Taste direkt links von D.

Die Tonleiter mit Bes

Kreuze und Bes: die enharmonische Verwechslung

Dieselbe schwarze Taste kann zwei Namen tragen. Cis und Des entsprechen derselben Tonhöhe und klingen gleich: das nennt man die enharmonische Verwechslung. Welcher Name gewählt wird, hängt vom Kontext ab, insbesondere von der Tonart des Stücks.

Enharmonische Entsprechungen

Alle Noten zusammen

Vereint man Stammtöne und alterierte Töne, erhält man die zwölf Tonhöhen der westlichen Musik, verteilt über die Oktave.

Alle Noten, Stammtöne und alterierte Töne

Für eine Zusammenfassung der Notennamen im Video gibt es hier eine kurze Einführung.

Wie es weitergeht

Sind die Notennamen erst einmal sitzen, besteht der nächste Schritt darin, den Abstand zwischen Noten mit Halb- und Ganztönen zu messen, was die Tür zu Tonleitern und Akkorden öffnet. Am besten verinnerlichst du all das, indem du es selbst schreibst: öffne Flat, setze eine Notenzeile und gib die C-Tonleiter ein, dann füge ein paar Kreuze und Bes hinzu, um das Ergebnis zu sehen und zu hören. Kostenlos ausprobieren.

Häufige Fragen

Wie heißen die sieben Musiknoten?

Die sieben Stammtöne heißen C, D, E, F, G, A und (im Deutschen) H. Sie entsprechen den weißen Tasten des Klaviers. International wird der siebte Ton B statt H genannt.

Was bedeuten Kreuz und Be?

Ein Kreuz (♯) erhöht eine Note um einen Halbton, ein Be (♭) senkt sie um einen Halbton. Auf dem Klavier entsprechen sie meist den schwarzen Tasten zwischen den weißen.

Was ist eine enharmonische Verwechslung?

Die enharmonische Verwechslung bezeichnet zwei verschiedene Namen für dieselbe Tonhöhe. Cis und Des entsprechen zum Beispiel derselben Klaviertaste und klingen gleich; welcher Name gilt, hängt von der Tonart ab.

Wozu dient der Notenschlüssel?

Der Notenschlüssel am Anfang der Notenzeile legt die Tonhöhe der Noten auf den Linien und in den Zwischenräumen fest. Der Violinschlüssel dient hohen Instrumenten und der rechten Hand am Klavier, der Bassschlüssel tiefen Instrumenten und der linken Hand.

Was ist eine Notenzeile?

Die Notenzeile besteht aus fünf waagerechten Linien, auf die die Noten geschrieben werden. Die Position einer Note, auf einer Linie oder in einem Zwischenraum, gibt ihre Tonhöhe an, sobald der Notenschlüssel gesetzt ist.